Die ästhetische Zahnheilkunde beschäftigt sich mit dem Aussehen von Zähnen und Zahnfleisch. Es verfolgt das Ziel, ein schönes und harmonisches Lächeln zu erreichen, welches Natürlichkeit und Gesundheit widerspiegelt.

In der ästhetischen Zahnheilkunde, auch ästhetische Zahnmedizin genannt, werden unterschiedliche Möglichkeiten vereint, um dem Patienten das perfekte Lächeln wiederherzustellen. 

Durch die Vielfalt an Techniken kann ein gesundes und strahlendes Lächeln nachgebildet werden, obwohl die tatsächliche Situation nur wenig mit Gesundheit zu tun hat. 

In diesem Artikel erfahren Sie alles wichtige über das Potential, aber auch die Grenzen von ästhetischer Zahnheilkunde. 

Für eine exzellente ästhetische Zahnmedizin ist folgendes wichtig:

  • Ein erfahrenes und eingespieltes Team an Zahnärzten.
  • Ein erfahrener Zahntechniker, der Hand in Hand mit dem Zahnarzt-Team zusammenarbeitet und das Material Keramik exzellent beherrscht.

Unser Team an Experten, kombiniert mit einem Zahntechniklabor in der Praxis, bietet selbst bei komplexen Sanierungen ein optimales ästhetisches Ergebnis bei Ihrem neuen Zahnersatz.

 

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Zähne und Zahnfleisch – Eine untrennbare Einheit


Stellen Sie sich eine Person mit den schönsten Zähnen vor, bei der jedoch das Zahnfleisch ungesund aussieht und sich zurückgebildet hat. Ein solcher Anblick sieht wenig ästhetisch aus. 

Zähne und Zahnfleisch bilden eine untrennbare Einheit, die als Rot-Weiss-Ästhetik bezeichnet wird. Beide Komponenten müssen gesund und in Harmonie zueinander sein, damit das Gebiss als attraktiv bezeichnet werden kann. 

Es gibt verschiedene Dinge, die Zähne und Zahnfleisch schaden können. Diese Punkte sollten Sie unbedingt wissen.

Zahnfleisch – Gingiva


Das Zahnfleisch bildet die rote Ästhetik. Es hat eine gesunde rosarote Farbe und ist fest am Zahn und Knochen angelagert. Das Zahnfleisch verläuft girlandenförmig um jeden Zahn und füllt die Zahnzwischenräume vollständig auf. Die ästhetische Zahnmedizin legt grossen Wert auf eine gesunde und harmonische Gingiva. 

Gesundes Zahnfleisch bildet eine stabile Verbindung zu den Zähnen. Diese dento-gingivale Verbindung ist für die Gesundheit sehr wichtig. Sie verhindern, dass Bakterien oder Giftstoffe aus der Aussenwelt in den Knochen, also das Körperinnere, gelangen. Sofern das Zahnfleisch geschädigt ist, leidet nicht nur die Ästhetik darunter, sondern auch die Gesundheit wird dauerhaft belastet.

Lesen Sie mehr über Parodontitis hier:

Was das Zahnfleisch krank machen kann


Ungesunde Bakterienflora

Sofern die orale Bakterienflora Bakterien aufweist, welche das Zahnfleisch zerstören können, kommt es zu einer krankhaften Veränderung des Zahnfleisches. Die feste Verbindung zum Zahn geht verloren und es bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen. Über diese Taschen gelangen Unmengen an Bakterien, Stoffwechselprodukte und Toxine ins Blut und belasten den Körper. 

Das Zahnfleisch wirkt eher aufgeweicht, gerötet und blutet wesentlich schneller. 

Am Zahnfleischrand erkennt man häufig einen bakteriellen Belag.

Zahnfleisch und Zähne

Auf dem Bild sieht man ein gesundes Zahnfleisch, das die Zwischenräume der Zähne vollständig ausfüllt. Am Zahnfleischrand sind bakterielle Beläge zu erkennen, die dauerhaft zu Problemen führen können.

Anatomisch fehlerhafte Inlays und Kronen

Kaputte Zähne werden mit Füllungen, Inlays oder Kronen wiederhergestellt. Es ist bei der Rekonstruktion sehr wichtig, dass die korrekte Anatomie der Zähne nachgebildet wird, da es sonst u.a. zu Problemen mit dem Zahnfleisch kommen kann.

So kann ein fehlender Kontakt zwischen den Zähnen dazu führen, dass dort Essensreste stecken bleiben und den entsprechenden Interdentalraum ständig reizen.

Auch können Stufen oder Überstände eine Schmutznische darstellen, wo Belege und Essen verbleiben können.

Stufe an Füllung und fehlender Zahnkontakt

Falsche Putztechnik

Eine zu harte Zahnbürste kombiniert mit zu viel Druck kann das Zahnfleisch nachhaltig traumatisieren und zu einem Rückgang führen. 

Auch können elektrische Zahnbürsten dauerhaft zu einem Zahnfleischrückgang führen, besonders wenn die Borsten zu hart gewählt werden.

Daher empfehlen wir, super weiche Handzahnbürsten zu verwenden. 

Interdentalbürsten, Hölzchen aber auch Zahnseide führen zu einer täglichen Druckbelastung auf die feine Zahnpapille. Jedes Gewebe reagiert auf Druck mit einem Abbau. Das ist bei der Gingiva nicht anders. Es kommt nach und nach zu einem Verlust der Zahnfleischpapille, was sich als “schwarze Dreiecke” bemerkbar macht. 

Bei der Anwendung von Zahnseide, Bürstchen und allem, womit man in die Zahnzwischenräume geht, sollte man sehr vorsichtig sein. Nach dem Verlust der Papille bleiben Schmutzstellen, wo Beläge und Essensreste leicht hängen bleiben. Eine ästhetische Rekonstruktion von “schwarzen Dreiecken” ist gut möglich, aber aufwändig.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Patienten, die eine optimale Bakterienflora in der Mundhöhle aufweisen und bei denen die korrekte Zahnanatomie wiederhergestellt wurde, keine Zahnseide o.ä. mehr benötigen.

In unserer Zahnarztpraxis können wir die orale Bakterienflora effektiv optimieren.

Bitte kontaktieren Sie unser Team, wenn Sie Fragen dazu haben.

Gesundheitlich problematische Materialien

In der Zahnmedizin gibt es verschiedene Materialien, an die sich Zahnfleisch ungern anlagert und keine feste Verbindung ausbildet. Da eine dichte Anlagerung jedoch sehr wichtig für die Gesundheit und die Ästhetik ist, sollten die Materialien diesbezüglich gewählt werden. Zu den problematischen Materialien zählen Metalle wie Amalgam, Gold oder Titan. Aber auch Kunststoffe werden von den Gingivazellen ungern als Anlagerung ausgesucht.

In verschiedenen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Keramik das Material der Wahl ist, um eine feste Verbindung zu erreichen und keine Zahnfleischentzündung zu provozieren. Die beste Biologie zeigt Zirkonkeramik. Die Gingiva lagert sich fest an einen Zahnersatz aus Zirkonkeramik an und bildet straffe epitheliale Fasern.

Knochen und Zahnfleisch

Rauchen und Zahnfleisch

Zähne und Zahnfleisch kommen direkt mit dem Rauch in Kontakt und sind entsprechend sehr stark belastet. Patienten, die rauchen, haben häufig Probleme mit dem Zahnfleisch. Es kommt vermehrt zu Zahnfleischrückgang mit Ausbildung von “schwarzen Dreiecken” und optisch lang wirkenden Zähnen.  

Ausserdem leiden Raucher vermehrt unter chronischen Entzündungen mit tiefen Zahnfleischtaschen.

Zähne – Die weisse Ästhetik


Zähne bilden das härteste Gewebe des menschlichen Körpers und sind für die Zerkleinerung der Nahrung zuständig. Es handelt sich um einzelne Organe, welche mit Blutgefässen, Nerven und Lymphkapillaren versorgt werden. 

Aus Ihrer Funktion, der Nahrungszerkleinerung, entspringt die spezifische Form der einzelnen Zähnen, die sich zwischen den Menschen nur geringfügig unterscheiden. 

Gesunde und anatomisch korrekte Zähne harmonieren mit dem Aussehen der Person. Breitere Gesichter haben häufig massivere Zahnformen als schlanke und zierliche Personen. Dies ist bei der Zahnversorgung unbedingt zu beachten. 

Ein ästhetisch schönes Gebiss zeigt einen anatomisch korrekt angeordneten Zahnbogen, welcher die Lippen, Wangen und Kiefergelenke stützt und ein jugendliches Aussehen vermittelt. 

Der gesunde Zahn sollte vom Zahnarzt unbedingt erhalten werden. Kranke Zähne hingegen sollten, am besten gegen Keramikimplantate, ersetzt werden. Zahnlücken können den Biss senken und das Gesicht eingefallen wirken lassen. 

Bei jedem Zahnersatz (Füllungen, Inlays, Kronen, Keramikimplantate) sollte immer die korrekte Zahnanatomie wiederhergestellt werden. Dadurch kann gewährleistet werden, dass sowohl die Ästhetik als auch die Funktion korrekt ist. 

Ein Extrembeispiel einer fehlerhaften Funktion durch die Biss-Anatomie ist die Erkrankung CMD. Der falsche Biss zwingt die Kiefergelenke in eine unphysiologische Position, wodurch es zu einem Gewebeumbau und verschiedenen CMD-Symptomen kommt. Solange das Gebiss nicht korrigiert wird, bleibt die Erkrankung mit all den Lebensqualität raubenden Symptomen erhalten.

Was das Gebiss beschädigen kann


Hoher Anteil von Karies- und Parodontitisbakterien

Dabei handelt es sich um einen Hauptgrund, warum das Gebiss im Laufe der Zeit kaputt geht.

Die Kariesbakterien produzieren aus Zucker Säuren und ätzen Löcher in die Zähne. Nach und nach legt der Zahnarzt immer mehr Füllungen. Die Füllungen werden im Laufe des Lebens grösser, bis der Zahn überkront oder sogar gezogen werden muss. 

Parodontitisbakterien zerstören die Verankerung des Zahnes, sodass sich dieser lockert und gezogen werden muss. 

Es ist daher sehr wichtig an diesem Punkt anzusetzen und die Flora im Mund zu optimieren. So kann die Zerstörung in der Mundhöhle stark reduziert werden.

Falsche Zahnputztechnik

Zähneputzen mit zu harten Zahnbürsten mit viel Druck, kann die oberflächliche Zellschicht wegreiben, sodass die Zähne dünner und ästhetisch unschön wirken. 

Mit sehr weichen Zahnbürsten können Zahn und Zahnfleisch geschont werden. Am besten verwenden Sie eine Handzahnbürste. Auf eine elektrische Zahnbürste sollte nur selten oder gar nicht zurückgegriffen werden.

Knirschen und Pressen

Knirschen und Pressen ist ein häufiges Problem bei vielen Menschen in der heutigen Zeit. Das Kausystem wird als Ventil verwendet, um Stress zu verarbeiten und aufgestaute Energie rauszulassen. Dabei kommt es zu enormen Krafteinwirkungen auf Zähne und Kiefergelenke.

Menschen die Knirschen reiben sich nach und nach die Zahnschmelz ab, sodass es zu ästhetischen und funktionellen Problemen kommt.

Die Ästhetik leidet, indem die natürliche Zahnform verloren geht und die Zähne zu kurz wirken. Ausserdem kommt es zu einem Verlust an Abstützung des Unterkiefers – in anderen Worten, der Unterkiefer nähert sich dem Oberkiefer an, wodurch das Gesichtsprofil an Jugendlichkeit verliert.

Die Funktion wird gestört, indem die Kiefergelenke unnatürliche Kräfte erfahren und sich anpassen müssen. Diese Anpassung führt zu einer Beeinflussung aller skelettalen, muskulären und faszialen Strukturen des Körpers, wodurch es zu einem Ungleichgewicht kommen kann. Dieses Ungleichgewicht macht sich in Form von CMD-Symptomen bemerkbar.

Erfahren Sie mehr über CMD

Rauchen und Karies

Rauchen schadet nicht nur dem Zahnfleisch, sondern auch den Zähnen. Durch den Rauch verringert sich die Speichelproduktion und der Sauerstoffgehalt im Speichel nimmt ab.

Ausserdem zeigen Raucher mehr oxidativen Stress im Speichel. 

Dies führt dazu, dass Menschen, die rauchen, eine höhere Kariesgefahr aufweisen und die Zähne schneller kaputt gehen.

Ästhetik und Funktion


Ein ästhetisches Erscheinungsbild ist wichtig. Jedoch wird der Patienten nicht zufrieden sein, wenn die Funktion des Kausystems unter der Ästhetik leidet. Der Patient möchte korrekt zubeissen können, ohne dass störende Zahnkontakte eine Behinderung darstellen. 

Folglich muss die Funktion bei jeder Zahnbehandlung berücksichtigt werden und geht mit der Ästhetik Hand in Hand. 

Die Wiederherstellung der korrekten Funktion des Kausystems basiert immer darauf, dass die ideale Anatomie der Zahnstellung, Zahnform und Bisshöhe erreicht wird. 

Diese optimalen anatomischen Verhältnisse führen immer zu der korrekten Funktion. 

Bei diesen Fällen, ist Funktion und Ästhetik besonders wichtig und komplex in der Umsetzung:

  • Bei Patienten mit CMD müssen Kiefergelenke und das umliegende Gewebe regeneriert und der anatomisch korrekte Biss wiederhergestellt werden.
  • Bei zahnlosen Patienten, die eine festsitzende Versorgung mit Zahnimplantaten benötigen. Hierbei muss die korrekte Bisshöhe, die anatomisch richtigen Zahnbögen und die Zahnformen mit den exakten Zahnkontakten so rekonstruiert werden, dass die Ästhetik des Patienten bestmöglich erreicht ist.  
  • Bei Patienten mit ausgeprägten Knochenverlusten, durch Unfall oder Knochenentzündungen.

Unsere Zahnärzte haben sehr viel Erfahrung mit grossen, komplexen Sanierungen und Rekonstruktionen, sodass das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Zahnarzt in Winterthur - Dr. Markus Spalek

Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten


In der ästhetischen Zahnmedizin ist es von hoher Wichtigkeit, dass Zahnärzte mit unterschiedlichen Schwerpunkten eng zusammenarbeiten, um das ideale ästhetische und funktionelle Ergebnis zu erreichen. Auf diese Weise können anspruchsvolle, komplexe Fälle mit einem idealen, ästhetischen und funktionellen Ergebnis versorgt werden.

Parodontologie

Der Zahnarzt mit dem Schwerpunkt Parodontologie kümmert sich um die Herstellung einer ästhetischen und gesunden roten Ästhetik. Die Basis davon ist eine ideale Mundflora. 

Oralchirurgie 

Zahnärzte aus der Oralchirurgie kümmern sich um die Entfernung von kaputten und kranken Zähnen und das Setzen von Keramikimplantaten in die bestmögliche, ästhetische Position. Auch können parodontalchirurgische Optimierungen von Knochen und Zahnfleisch erfolgen. Sofern Kieferknochen in Höhe und Breite fehlt, kann dieser mit Eigenknochen oralchirurgisch aufgebaut werden. Die Oralchirurgie ist ein wichtiger Teil der ästhetischen Zahnmedizin. 

Prothetik

Die Implantate und anatomisch fehlerhaften Zahnformen werden prothetisch mit keramischen Onlays oder Kronen aufgebaut. Dabei muss die individuell richtige Anatomie der Zähne hergestellt werden. Sowohl die Zahnform mit den korrekten Kontaktpunkten, als auch die Zahnstellung im Zahnbogen zueinander, sollten die Funktion des Kausystems und das Aussehen des Gesichts bestmöglich optimieren. 

Kieferorthopädie

Bei komplexen Situationen kann der Kieferorthopäde die Zähne in ihrer Stellung harmonisieren, bevor die Implantate gesetzt und der Zahnersatz erstellt wird. So kann selbst bei aufwändigen Sanierungen ein exzellentes Ergebnis erzielt werden. 

Zahntechnik

Für ein perfektes ästhetisches Ergebnis ist ein Zahntechniker mit viel Erfahrung und künstlerischem Talent notwendig. Da Keramik das Material der Wahl darstellt, ist ein hohes Know-How mit diesem Werkstoff eine Voraussetzung für maximale Ästhetik. 

Techniken der ästhetischen Zahnheilkunde


Bleaching / Zahnaufhellung

Zähne werden im Alter, trotz regelmässiger Dentalhygiene bzw. Zahnreinigung dunkler. Daher wird ein helles Gebiss eher mit Gesundheit und Jugendlichkeit in Verbindung gebracht. Das Bleaching ist eine Möglichkeit, um die natürliche Zahnhartsubstanz aufzuhellen und die Ästhetik zu verbessern. 

In unserer Zahnarztpraxis können wir ein mildes Bleaching mit Plasma und Ozon erreichen. Diese Methode ist nicht invasiv. Es schont das Zahnfleisch und verursacht keine überempfindlichen Zähne. 

Veneers und Lumineers / Non-Prep Veneers

Veneers sind Keramikschalen, welche dauerhaft auf die Frontzähne aufgeklebt werden und dadurch die Form, Farbe und Zahnstruktur optisch ansprechend gestalten. Konventionelle Veneers sind ca. 0.7 bis 1 mm dick, weshalb der Zahn etwas beschliffen und vorbereitet  werden muss.  

Lumineers werden auch Non-Prep-Veneers bezeichnet. Dabei handelt es sich um hauchdünne keramische Schalen, die gerade mal 0.3mm Dicke aufweisen. Dabei kann häufig auf ein vorheriges Beschleifen der Zahnsubstanz verzichtet werden. 

Bei Veneers ist es sehr wichtig, dass es nicht zu störenden Überbelastungen auf die keramischen Schalen kommt. Daher sollte im Vorfeld unbedingt eine exakte Überprüfung des Kausystems durchgeführt werden. 

Ästhetische Zahnheilkunde und Keramikimplantate

Keramikimplantate bestehen aus Zirkonoxid. Sie haben gegenüber den gängigen Implantaten aus Titan nicht nur Vorteile bei der Gesundheit, sondern bringen auch einen wesentlichen Gewinn bei der Ästhetik.  

  • Das Zahnfleisch und der Knochen lagern sich fest an Zirkonkeramik an. Da sich keine Tasche ausbildet, kommt es seltener zu Zahnfleischentzündungen und die rote Ästhetik sieht natürlich und gesund aus.
  • An Zirkonkeramik lagern sich weniger bakterielle Biofilme an als auf Titan oder natürlichen Zähnen. Dadurch ist die Entzündungsneigung geringer, was sich auch in der natürlichen rosaroten Ästhetik widerspiegelt. 
  • Die weisse, zahnähnliche Farbe der Keramik erscheint nicht störend und wird nicht mit Krankheit in Verbindung gebracht. Auch wenn ein Teil des Keramikimplantates sichtbar nicht bedeckt ist, hat es keinen negativen ästhetischen Einfluss. Titanimplantate hingegen haben eine metallisch-gräuliche Farbe. Sie können durch die Gingiva durchschimmern. Wenn der obere Anteil unbedeckt ist, fällt es schnell negativ auf. 

Kronen und Brücken aus Keramik

Kronen und Brücken aus Keramik zeigen die beste Ästhetik und sollten bevorzugt werden. Hinsichtlich der Anlagerung von Zahnfleisch zeigt besonders Zirkonkeramik die optimalen Ergebnisse und kann so verhindern, dass sich Zahnfleischtaschen bilden und Bakterien in den Knochen einwandern. 

Auch bei einfachen Kronen und Brücken sind alle Punkte der Ästhetik, Biologie, Anatomie und Funktion zu berücksichtigen. 

Mit unserem praxisinternen Dentallabor können wir Kronen und Brücken aus Zirkonkeramik in einem Behandlungstermin einsetzen. Patienten, die von weiter weg kommen, brauchen dadurch nicht ein weiteres Mal anzureisen.

Keramikinlays und Ästhetik 

Keramikinlays sind hinsichtlich Gesundheit und Ästhetik den klassischen Kunststofffüllungen überlegen. Auch hier zeigen Inlays aus Zirkonkeramik die besten biologischen Resultate, da sich Zahnfleisch bevorzugt an diesen Werkstoff anlagert. 

Auch laborgefertigte Inlays aus Zirkonkeramik können wir bei uns in nur einer Sitzung herstellen und eingliedern. So können Patienten in den Genuss von laborgefertigten Zirkonoxid-Versorgungen kommen, ohne mehrmals anreisen zu müssen.

Amalgamentfernung / Amalgamsanierung

Amalgam ist ein Werkstoff, welcher aus Sicht der biologischen Verträglichkeit und Ästhetik enorme Nachteile bietet. Daher ist eine Entfernung von Amalgam unter effektiven Schutzmassnahmen sehr wichtig und empfehlenswert. Nach der Amalgamentfernung können die Zähne in einem Behandlungstermin mit laborgefertigten Keramikinlays versorgt werden. 

Kieferorthopädie – Durchsichtige Zahnschiene

Die Kieferorthopädie hat die Aufgabe, die Zähne in einem harmonischen und anatomisch korrekten Zahnbogen umzustellen und dadurch das Lächeln und das Gesichtsprofil ästhetisch zu verbessern. Auch die Funktion des gesamten Kauorgans sollte durch die Kieferorthopädie verbessert und nicht verschlechtert werden. 

Viele Fälle können mit durchsichtigen Zahnschienen (z.B. Invisalign®) durchgeführt werden, sodass Patienten keine störenden Apparaturen tragen müssen. 

Leider stellen wir häufig fest, dass eine fehlerhaft geplante und durchgeführte Kieferorthopädie zu einem funktionellen Problem bei den Patienten kommen kann. Die Betroffenen entwickeln im Laufe des Lebens unterschiedliche Symptome einer CMD und benötigen eine korrekt durchgeführte Behandlung ihres Kausystems.

Zahntechniker mit viel Erfahrung


Der Zahntechniker stellt im Labor das verloren gegangene Zahnstück wieder her und hat in dem Behandlungsprozess einen wichtigen Stellenwert. Das hergestellte Werkstück kann ein Inlay, eine Krone oder eine Brücke sein und sollte sich hinsichtlich Farbe, Struktur und Form perfekt in das Gebiss des Patienten integrieren. 

Auch alle funktionellen Eigenschaften, wie Kaukontakte, Form zu den Nachbarzähnen und Oberflächenbeschaffenheit, sollten bestmöglich berücksichtigt werden.

Die Zahnärzte und der Zahntechniker sollten eingespielt sein und genau wissen, was zu berücksichtigen ist, damit keine Schwachpunkte in der Behandlungs- und  Herstellungskette passieren. 

Auch sollte der Patientenfall, gemeinsam von Zahnärzten und Zahntechniker, geplant werden. Durch ein enges Zusammenarbeiten und kurze Wege können Fehler bei der Kommunikation und im Ablauf minimiert werden. So ist es ein wesentlicher Vorteil, wenn der Zahntechniker direkt in der Zahnarztpraxis ist und sich nur auf die Patienten der Praxis konzentrieren kann.

FAQ zu ästhetische Zahnmedizin


Warum kann ein ästhetisch schönes Lächeln nicht mit Gesundheit gleichgesetzt werden?

Ein ästhetisches Lächeln kann zwar gesund wirken, aber bedeutet nicht, dass die Person tatsächlich gesund ist. Durch Methoden, wie Bleaching, Veneers oder Kronen kann ein krankes und entzündetes Gebiss optisch kaschiert werden.

Kann Gingiva von alleine zurückwachsen?

Ja, Zahnfleisch hat die Eigenschaft, entlang gesunder Zahnhartsubstanz oder Zirkonkeramik zu wachsen und Hohlräume wieder auszufüllen. Das passiert aber nur, solange der Kieferknochen in dem Bereich intakt ist und die Gingiva nicht durch Reize am Wachsen gehindert wird.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Zahnfarbe und Gesundheit?

Nein, die Zahnfarbe variiert individuell, sodass manche Menschen von Natur aus eine dunkle Zahnfarbe haben. In der heutigen Gesellschaft werden eher helle Zähne mit Gesundheit und Schönheit in Verbindung gebracht. Das ist der Grund, warum viele Menschen einen zu hellen Zahnersatz wünschen.

Wie können weisse Schmelzflecken beseitigt werden?

Weisse Flecken auf dem Schmelz können nur schwer mit Kunststoff abgedeckt werden. Sofern die Flecken den Patienten zu sehr stören, können dünne Keramikschalen (Veneers) eine Lösung geeignete darstellen.

Ist eine klassische Zahnaufhellung mit Wasserstoffperoxid schmerzhaft?

Ja, Bleaching kann ein schmerzhafter Prozess sein. Als Folge kann es zu erhöhter Zahnempfindlichkeit kommen. Wir verwenden eine milde und schmerzfreie Methode mit Plasma und Ozon.

Was ist die beste Prophylaxe, um dauerhafte gesunde und schöne Zähne zu behalten?

Die beste Prophylaxe für ein dauerhaft gesundes Gebiss ist eine gesunde Bakterienflora in der Mundhöhle. Eine Dentalhygiene allein ist nicht ausreichend. Für genauere Information, nehmen Sie gern Kontakt mit unserem Team auf.

Ist jeder Zahnarzt auf ästhetische Zahnmedizin spezialisiert?

Um einen natürlichen und ansprechenden Zahnersatz herzustellen, benötigt der Zahnarzt eine Menge Erfahrung und ein eingespieltes Team mit Experten aus der Oralchirurgie, CMD und Zahntechnik.

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